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Wesseling: Angespannte Lage - Grundsteuer B soll steigen
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Wesseling: Angespannte Lage - Grundsteuer B soll steigen

In Wesseling sind höhere Steuern und eisernes Sparen angesagt – Kämmererin Karolin Beloch hat bei der Vorstellung ihres Haushaltsentwurfs für die nächsten beiden Jahre ein düsteres Bild gemalt.

Veröffentlicht: Mittwoch, 16.02.2022 15:07

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Nach ihren Berechnungen droht der Stadt schon Mitte 2024 ein Haushaltssicherungskonzept, weil die Rücklagen nicht mehr reichen. Die Wesselinger müssen deshalb auch mit höheren Grundsteuern rechnen: der Hebesatz für die Grundsteuer B soll um 100 Punkte auf 595 Punkte steigen. Laut Beloch würde das für die Stadt Mehreinnahmen von rund 1,4 Millionen Euro bedeuten. - Geld, das die Stadt Wesseling dringend braucht. In den nächsten beiden Jahren könne die Stadt die Haushaltslöcher noch stopfen, aber danach werde es düster. Schuld sind aus ihrer Sicht vor allem fehlende Steuereinnahmen. Außerdem will Beloch bei den freiwilligen Leistungen den Rotstift ansetzen, beispielsweise bei Zuschüssen für Vereine, Veranstaltungen und dem Familienpass. Das soll mit Augenmaß passieren und bevor die Stadt dazu gezwungen wird, weil sie ins Haushaltssicherungskonzept gerutscht ist. Trotz der angespannten Lage müssen laut Beloch die anstehenden Bauprojekte, wie die neue Feuerwache und das Schulzentrum, schnell angegangen werden. Es sei falsch, diese Großinvestitionen wegen der aktuellen Haushaltssituation in Frage zu stellen. Als nächstes sind die Politiker gefragt: sie werden in den kommenden Wochen den Entwurf beraten, Ende Mai soll der Doppelhaushalt dann beschlossen werden.

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