Wende im Prozess um tödlichen Unfall auf der A555

Eine Mutter und ihre erwachsene Tochter sind unterwegs nach Hause von einem Konzert als sie auf der A555 bei Wesseling in einen Unfall verwickelt werden und sterben. Inzwischen läuft der Prozess gegen zwei junge Männer. Ein Gutachter bescheinigt jetzt, dass sie mit Tempo 200 unterwegs waren.

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Polizei vermutet illegales Autorennen

Im Prozess um den tödlichen Unfall auf der A555 bei Wesseling hat ein Gutachter den Darstellungen der Angeklagten widersprochen. Laut dem Experten kann es so nicht gewesen sein, sonst wäre das Schadensbild ein anderes gewesen. Außerdem kam er zu dem Schluss, dass die beiden jungen Männer mit rund 200 km/h unterwegs waren, als sie mit dem Kleinwagen der Frauen zusammenstießen. Der Polo hatte keine Chance gegen den Mercedes und den Audi und fing Feuer, die Mutter mit ihrer erwachsenen Tochter starben in den Flammen. Die Polizei geht davon aus, dass sich die beiden Angeklagten ein illegales Rennen geliefert haben – sie waren damals Nachwuchsspieler beim 1. FC Köln. 

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