
Damit Erzieherinnen wissen, wie sie mit solchen Kindern umgehen sollen, bietet Traumapädagogin Andrea Galitz in Bergheim eine Weiterbildung an. Sie vermittelt darin, dass jedes Kind gerne gemocht werden möchte und gerade verhaltensauffällige Kinder nicht beliebt sind. Diese Kinder noch zu bestrafen sei falsch, so Galitz. Nach ihren Erfahrungen brauchen gerade verhaltensauffällige Kinder besonders viel Zuneigung, Verständnis und ernsthaftes Interesse. Denn um auffälliges Verhalten zu verstehen, müsse man zuerst die Ursache erkennen.
Spezifische Infos zur Weiterbilung und Link
Die Weiterbildung setzt sich aus 6 Modulen (je 2 Tage) zusammen. Die Module bauen aufeinander auf und greifen ineinander. Ergänzend zu den Modulen treffen sich die Teilnehmer*innen in festen Peergruppen. Für einen qualifizierten Abschluss ist die Teilnahme an allen Modulen, den Peergruppentreffen, einer Falldarstellung und der Umsetzung eines traumapädagogischen Angebotes in der Praxis notwendig. Die Teilnehmer*innen erhalten zum Abschluss ein aussagekräftiges Zertifikat.In den Peergruppen sollen die Inhalte der Module reflektiert und vertieft werden. Die Peergruppen dienen zur gegenseitigen Unterstützung bei der Fall- und Projektarbeit. Die Peergruppentreffen sollten sich insgesamt auf mindestens 16 Unterrichtsstunden belaufen. Weitere Infos und Anmeldung geht über diesen Link.