
Die Stadt Köln hat aber eine positive erste Bilanz gezogen: Die Jecken haben demnach fast überall fröhlich und friedlich gefeiert. Aus Sicht der Stadt haben auch einige neue Maßnahmen dazu beigetragen, dass Weiberfastnacht entspannter ablief als im Vorjahr. Zum Beispiel hat ein Bühnen-Programm an der Uni-Mensa tausende junge Leute angelockt und den Hot-Spot Zülpicher Viertel entlastet. Außerdem gab es überall mehr Kontrollen, so dass mehr als doppelt so viele Wildpinkler erwischt und zur Kasse gebeten wurden. Und die KVB hatten Tore an der Haltestelle Zülpicher Platz angelegt, die immer zu gemacht wurden, wenn eine Bahn kam, so dass die Feierenden geschützt waren. Trotzdem gab es aber natürlich viele Rettungseinsätze, allein die Feuerwehr musste 900 Mal helfen.
Polizei Köln im Dauereinsatz
Allein 92 Mal griff die Polizei Köln Sturzbetrunkene auf und brachte sie zum Ausnüchtern in eine Zelle. Außerdem nahmen die Beamten über 370 Anzeigen auf, meist wegen Körperverletzung, Drogen und Diebstählen. Und die Polizei bearbeitet jetzt 16 Sexualdelikte, davon ist aber nur ein Fall eine richtige Vergewaltigung.