
Selbst die eingesetzten Retter würden nie ohne Sicherung in den Fluss gehen. Zum einen gibt es Buhnenstrudel – zwischen den Buhnen ist es sicher – davor bilden sich aber starke Strudel, die die Schwimmer nach unten oder in die Mitte des Rheins ziehen können. Die Strömung ist dann das nächste Problem - in der Mitte des Flusses schwimmt man gegen eine Wassermasse von etwa 8 Badewannen an. Dagegen kann ein Mensch kaum ankommen, so die DLRG. Dann kommen noch die Schiffe dazu - sie verdrängen das Wasser und ziehen die Schwimmer so an die Schiffsschrauben ran. Ihre Rückströmung ist sogar schon am Ufer eine Gefahr. Der Sog kann sehr stark sein, selbst wenn man nur bis zu den Knien im Wasser steht. Immer wieder ertrinken Menschen im Rhein, weil sie die Gefahren falsch einschätzen.