
Ihr sind seit der Einführung der Scooter außerdem fast 180 betrunke Rollerfahrer bei Kontrollen ins Netz gegangen. Diese Zahlen sind viel zu hoch – da sind sich alle Beteiligen einig. Die Stadt Köln, Polizei, verschiedene Anbieter der Roller und KVB haben sich in dieser Woche zu einem weiteren Gespräch zum Thema: Gemeinsam für mehr Sicherheit und Ordnung getroffen. Dabei sind auch die Erfahrungen vom Elften im Elften besprochen worden, denn zum Sessionsauftakt waren viele Fahrer betrunken. Ähnliches soll bei den nächsten Großveranstaltungen wie Silvester, Karneval oder Kölner Lichter verhindert werden. Und auch wild-geparkte Roller waren Thema. Die Anbieter wollen gemeinsam mit der Stadt eigene Parkflächen festlegen.
Immer mehr Knöllchen
Der E-Scooter-Anbieter Lime hat als Erster angekündigt, ab sofort alle Verwarn-, Buß- oder gar Strafgelder an die Nutzer weitergeben zu wollen. Die Stadt Köln hat seit Einführung bereits mehr als 100 Knöllchen verteilt. Der Anbieter Voi hat außerdem angekündigt, seine Flotte bei extremen Witterungsverhältnissen wie Schnee und Eis vorübergehend von der Straße zu nehmen.