
Darum protestieren Apotheken im Rhein-Erft-Kreis
Im Rhein-Erft-Kreis bleiben am Montag (23. März) viele Apotheken geschlossen. Hintergrund ist ein bundesweiter Protesttag gegen das Apothekensterben. Die Apotheker fordern eine schnelle wirtschaftliche Unterstützung, weil viele Betriebe nach eigenen Angaben seit Jahren am finanziellen Limit arbeiten.
Nach Angaben der Apothekerkammer Nordrhein stagnieren die Honorare, während gleichzeitig die Kosten steigen. Das betrifft vor allem Personal, Energie und Digitalisierung. Dadurch geraten immer mehr Apotheken in die roten Zahlen und müssen schließen.
Im Rhein-Erft-Kreis gibt es aktuell noch 88 Apotheken. Zwei Apotheken haben im Laufe des vergangenen Jahres geschlossen. Das entspricht laut den Angaben etwa dem bundesweiten Schnitt.
Trotz der Schließungen am Protesttag sollen Patienten im Rhein-Erft-Kreis weiter versorgt werden. Für dringende Fälle gibt es einen Notdienst.
