Uniklinik Köln räumt Fehler ein

Sie hat einigen Reha-Patienten Wurst einer Firma angereicht, obwohl die bereits zwei Tage vorher einen Rückruf ihrer Wurstwaren raus gegeben hat. Das hatte die Verbraucherorganisation Foodwatch aufgedeckt.


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Ein Sprecher der Klinik erklärte jetzt, dass nach Bekanntgabe des Rückrufes am Mittwochabend zwar sofort damit begonnen wurde, die Verteilung der Produkte des Wurstherstellers zu stoppen. Aufgrund der Kurzfristigkeit und des Zeitpunktes der Information sei es aber im Zusammenhang mit der Tochtergesellschaft UniReha zu einem Fehler innerhalb der Speisenversorgung gekommen. Einigen Reha-Patienten wurde dennoch die Wurst der Firma angeboten. Die in den Medien genannten, vermutlich kontaminierten Wurstsorten des Herstellers seien in der Uniklinik Köln aber nicht verwendet worden, so der Sprecher weiter. Die Firma Wilke hatte davor gewarnt, dass in ihrer Wurst Listerien gefunden wurden. Listerien sind Bakterien, die bei gesunden Menschen Fieber und Durchfall auslösen – bei Kindern oder Menschen mit geschwächtem Immunsystem aber tödlich sein können. Zwei ältere Menschen aus Hessen sollen an den Folgen des Verzehrs der Wurst gestorben sein.

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