
Umstrukturierung beim Kölner Stadtanzeiger
Die Kölner Stadtanzeiger Medien strukturieren die Produktion ihrer Regionalteile um, darunter bei der Rhein-Erft-Rundschau und dem Kölner Stadtanzeiger im Rhein-Erft-Kreis. Nach Unternehmensangaben sind insgesamt knapp 60 Vollzeitstellen betroffen.
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Neue Struktur für Regionalteile beim Kölner Stadtanzeiger
Die Kölner Stadtanzeiger Medien stellen die Produktion ihrer Regionalteile neu auf. Davon betroffen sind auch die Rhein-Erft-Rundschau und der Kölner Stadtanzeiger im Rhein-Erft-Kreis.
Künftig sollen Inhalte von digitalen Regio-Teams kanalübergreifend erstellt werden. Die Beiträge werden dann unter anderem für das E-Paper und die gedruckte Zeitung aufbereitet.
Nach Angaben des Unternehmens bleibt das Angebot für die Leserinnen und Leser erhalten. Die Tageszeitungen sollen weiterhin im gewohnten Umfang mit eigenen Lokalteilen erscheinen.
Für die Lokalredaktionen bedeutet die Umstellung, dass ihre Tätigkeit bei der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft zum 30. September endet. Nach Angaben der Kölner Stadtanzeiger Medien sind davon knapp 60 Vollzeitstellen betroffen. Für die Beschäftigten solle es faire und sozialverträgliche Lösungen geben, heißt es.
Das Unternehmen erklärt, der Wegfall der Stellen sei eine Folge der Veränderungen im Medienmarkt mit seit Jahren sinkenden Zeitungsauflagen. Es sage nichts über die Qualität der bisher geleisteten Arbeit aus.
In den kommenden Wochen soll im Rhein-Erft-Kreis ein lokales Digitalportal starten. Hier soll es aktuelle Berichterstattung, mehr Möglichkeiten zur Beteiligung und lokale Geschichten geben.