
Das wollen die besonders betroffenen Städte Frechen und Pulheim sowie der Rhein-Erft-Kreis und die Stadt Köln zusammen erreichen. Sie richten eine Arbeitsgruppe ein, um Ausgleichs-Maßnahmen gemeinsam abzustimmen. Dazu gehören zum Beispiel kurzfristige Alternativen im öffentlichen Personennahverkehr, also bessere Bus- und Bahnverbindungen und zusätzliche Park-and-Ride-Parkplätze. Außerdem will die Arbeitsgruppe verhindern, dass Pendler einen Bogen um die Aachener Straße machen und stattdessen auf Nebenstraßen ausweichen. Zum Hintergrund: Die Stadt Köln plant eine sogenannte Pförtnerampel, um damit die Anzahl der Autos im Berufsverkehr am Morgen zwischen 7 und 9 Uhr auf der Aachener Straße zu reduzieren. Von täglich 1.200 Autos soll der Verkehr auf etwa 700 Fahrzeuge sinken. Infos zu der geplanten Pförtnerampel gibt es am Samstagabend in Frechen. Unter dem Motto "Fluch oder Segen? - Mögliche Alternativen für Autopendler" wollen die Grünen die Arbeitsweise und die Auswirkungen der Ampel sowie über Alternativen informieren. Los geht es am Samstagabend um 18 Uhr im Haus Wagner in Frechen-Königsdorf.