
Trotz Hitze und Trockenheit mehr Rüben geerntet
Die Rübenbauern an Rhein und Erft sind vom Ernteergebnis in diesem Jahr positiv überrascht. Noch im September befürchteten sie eine durchschnittliche Ernte. Hitze und Trockenheit im Sommer hatten den Rüben zunächst sehr zugesetzt.
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Doch kühlere Wochen Ende August und regelmäßiger Regen ab Mitte September sorgen dann für gutes Wachstum der Rüben. Kurz vor Ende der Kampagne liegt der Ertrag 15 bis 20 Prozent über dem Ergebnis des Dürrejahrs 2018. Das ist aber noch immer unter dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre. Das Ergebnis ist allerdings sehr von Ort, Bodenqualität und Erntetermin abhängig.
Zuckergehalt von etwa 17,5 Prozent
Der Zuckergehalt ist durchschnittlich. Zu Beginn hatten die Landwirte noch mit deutlich höheren Zuckergehalten gerechnet. Doch wetterbedingt haben die Rüben im Herbst noch mal neue Blätter ausgetrieben, das hat sie Energie, also Zucker, gekostet. Sorge bereitet den Landwirten die abermals niedrigen Zucker- und daraus abgeleitet auch niedrigen Rübenpreise.