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Trotz Hitze - keine Probleme beim Trinkwasser
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Trotz Hitze - keine Probleme beim Trinkwasser

Trotz der großen Hitze im letzten und in diesem Sommer wird es keine Probleme bei der Wasserversorgung geben. Der Erftverband sagt, dass die Grundwasserspeicher gut gefüllt sind. Bis die Speicher einen kritischen Stand erreichen, müssten über mehrere Jahre auch die Winter sehr trocken sein.

Veröffentlicht: Montag, 01.07.2019 15:37

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2018 kam es zeitweise und ortsabhängig vor, dass sich Menschen über zu wenig Wasserdruck oder zu warmes Leitungswasser beschwerten - einen kritischen Moment gab es aber zu keiner Zeit. Der Erftverband beobachtet die Entwicklungen der letzten Jahre genau – Er rechnet weiterhin damit, dass die Temperaturen steigen. Es gibt aber noch keinen eindeutigen Trend, wie sich die Regenmenge bei uns in der Region entwickeln wird.

Außerdem sind die Kläranlagen zum wiederholten Mal effizienter geworden, weil sie laufend modernisiert wurden - und auch die Verfahrenstechnik wurde optimiert. Deswegen ist der Stromverbrauch in den Kläranlagen seit 2006 deutlich gesunken. Momentan benötigen sie nur noch etwas über 30 Millionen Kilowattstunden im Jahr und ein Drittel davon produziert der Erftverband selbst - durch Klärgas und Photovoltaikanlagen. Desweiteren wurde ein Energiemanagementsystem eingeführt. Damit bewertet der Erftverband seine Anlagen unter Gesichtspunkten der Energieeffizienz, um den Energieverbrauch auch in Zukunft weiter zu senken. Enttäuscht ist der Erftverband von der Anzahl und Verschiedenheit der wirbellosen Tiere in unseren Gewässern. Trotz vieler Renaturierungsmaßnahmen hat sich die Situation im letzten Jahr (noch) nicht wirklich verbessert.

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Warum wird an der Erft trotz Insektensterben so viel gemäht?

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Es wirkt zuerst gegensätzlich: An der Erft wird zunehmend renaturiert aber auch immer wieder gemäht. Es wird aber nur an Stellen gemäht, an denen Hochwasser schwerwiegendere Auswirkungen hätte, wie zum Beispiel nahe eines Ortes. An Gewässern, die durch Waldgebiete verlaufen, oder an renaturierten Bachläufen wird nicht gemäht. Wenn doch gemäht werden muss, wird häufig nicht alles auf einmal gemäht, sondern abschnittsweise. Damit bleiben für Insekten und Vögel Rückzugsräume.

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Exotische Tiere verschwinden nach Kohleende aus dem Gillbach

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Wegen der Kühlwassereinleitung des Kraftwerks Niederaußem in den Gillbach können in Bergheim Rheidt-Hüchelhoven seit Jahren exotischere Fische wie Guppis oder mittelamerikanische Flussbarsche schwimmen. Irgendwann haben Menschen dort ihr Aquarium ausgekippt und die Tiere überlebten in den wärmeren Temperaturen. Mit Ende des Kohleabbaus und der Schließung des Kraftwerks wird dementsprechend auch das Wasser im Gillbach wieder kälter werden - und mittelamerikanische Fische werden wieder nur in Flüssen in Mittelamerika zu finden sein.


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