Trockenheit: Kaum Pilze in der Region

Wer in den Wäldern im Rhein-Erft-Kreis oder dem Umland gerne Pilze sammelt, hat in diesem Jahr Pech. Laut dem zuständigen Forstamt sind nicht viele Pilze gewachsen, weil es zu wenig geregnet hat. Es könnten jetzt, wo es nasser ist, noch mal ein paar kommen, aber insgesamt sei es ein schlechtes Pilz-Jahr.

© gettyimages/EduardSV

Wenn es nicht zu kalt wird, könnten Pilzsammler in den nächsten Tagen noch mal losziehen – aber Ende Oktober ist die Saison dann eh vorbei. Richtig viele Pilze gibt es im Rhein-Erft-Kreis aber auch in guten Jahren nicht. Die wenigen Stellen mit Alt-Wald – zum Beispiel bei Frechen-Königsdorf – stehen oft unter Naturschutz – und dann ist Pilze sammeln verboten. Und in den rekultivierten Wäldern wachsen nur wenig essbare Pilze, sagen die Experten, vereinzelt mal ein Riesenschirmling. Wer sein Körbchen wirklich voll machen will, muss dafür in die Eifel oder ins Bergische fahren.

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