
© Radio Erft
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Symbolbild
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Vor gut zwei Wochen war die Entscheidung überraschend vertragt worden, weil der Anwalt der angeklagten Mutter noch mal Zeugen befragen wollte. Eigentlich schien alles relativ klar. Aber dann soll sich der Vater des Babys gegenüber seiner Schwiegermutter zu Schuldfrage geäußert haben. Und das wirft aus Sicht des Anwalts möglicherweise ein völlig neues Licht auf die Sache. Weil der Vater des Kindes sich laut Zeugen nie um den Säugling gekümmert hatte, schien er als Täter nicht in Frage zu kommen. Er ist auch weiter auf freiem Fuß, während die Mutter in U-Haft sitzt. Das Baby war im letzten März in der Kerpener Wohnung tot gefunden worden, es war an schweren Kopfverletzungen gestorben.
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