Anzeige
Tödliche Attacke: Verdächtiger in Psychiatrie
© Radio Erft / Symbolbild
Teilen:

Tödliche Attacke: Verdächtiger in Psychiatrie

Der Verdächtige im Fall des tödlichen Messerangriffs auf einen Stadt-Mitarbeiter in Köln ist nach Angaben der Ermittler vorläufig in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht worden. Nach aktuellem Ermittlungsstand sei davon auszugehen, dass sich die Tat aufgrund einer psychischen Erkrankung ereignet habe.

Veröffentlicht: Montag, 16.12.2019 05:41

Anzeige

Das führe zu erheblichen Einschränkungen der Schuldfähigkeit des 60-Jährigen, heißt es von den Ermittlern. Der Mann soll am Freitag einen 47-jährigen Stadt-Mitarbeiter bei einem Hausbesuch erstochen haben. Das Opfer und eine Kollegin hatten nach Angaben der Ermittler an einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Dünnwald geklingelt. Der 60-Jährige habe ihnen die Tür geöffnet und unmittelbar auf den Stadt-Mitarbeiter eingestochen.

Anzeige

Reul fordert bessere Meldesysteme

Anzeige

Inzwischen hat sich auch hat sich NRW-Innenminister Herbert Reul zu Wort gemeldet. Er spricht sich dafür aus, die Erfassungs- und Meldesysteme für Übergriffe auf Amtsträger zu verbessern. Man müsse alle Informationen, die vorliegen, auch verlässlich denjenigen Mitarbeitern zugänglich machen, die im Einsatz seien, sagte Reul dem Kölner Stadt-Anzeiger. Der mutmaßliche Täter von Köln hatte im März laut Polizei schon einmal eine Bedienstete einer anderen städtischen Behörde angegriffen - was der Kämmerei wohl nicht bekannt war. Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker kündigte nach der Tat an, die internen Abläufe gründlich zu untersuchen.

Anzeige
Anzeige
Anzeige