Tierärzte untersuchen Pferde

Am diesjährigen Rosenmontag sind in Köln sieben Tierärzte aus dem Sachgebiet Veterinärdienste des Umwelt- und Verbraucherschutzamtes im Einsatz. Neben einer Inaugenscheinnahme der Pferde hinsichtlich ihres Allgemein-, Gesundheits- und Pflegezustands wurden die eingesetzten Kutschen und die Transportmittel überprüft.

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Die Veterinärinnen und Veterinäre berücksichtigen hierbei insbesondere tierschutzrechtliche Aspekte. Bei extremen Auffälligkeiten können sie eine Teilnahme des betroffenen Pferdes am Zug untersagen. Die Tierärzte entnehmen stichprobenartig rund 50 Blutproben von den rund 300 Pferden. Die Blutproben werden auf unerlaubt eingesetzte Medikamente und Substanzen überprüft. Drei der sieben eingesetzten Veterinäre prüfen den Zustand der Kutschen und der Kutschpferde. Auch hier achten sie auf den Allgemeinzustand der Pferde und auf die Ausstattung der Kutschen. Sie überprüfen auch die Zulässigkeit des Gesamtgewichts. Ebenso in Augenschein genommen werden die Reiter hinsichtlich des Gewichtsverhältnisses zu den Pferden. Vorgenommen werden die Inspektionen an den verschiedenen Aufstellorten und im Anschluss an den Umzug. „Bislang gibt es keine besonderen Vorkommnisse oder Beanstandungen“, melden die Veterinäre. Das endgültige Ergebnis liegt aber erst in etwa zwei Wochen vor.

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