Streit um Ersten Beigeordneten in Kerpen

In Kerpen hat am Dienstagabend das Thema Erster Beigeordneten für heftige Diskussionen im Stadtrat gesorgt. Die Stelle ist seit Monaten unbesetzt. Die SPD wirft Bürgermeister Spürck vor, Schuld an der Situation zu sein.

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Ausgangspunkt waren juristische Auseinandersetzungen, nachdem ein Konkurrent gegen den erfolgreichen Bewerber Strotkötter geklagt hatte. Mittlerweile hat der seine Bewerbung zurückgezogen, nachdem das Oberverwaltungsgericht Zweifel hat, dass er die nötige Qualifikation für das Amt hat. Die SPD wirft jetzt Bürgermeister Spürck vor, rechtliche Bedenken immer ignoriert zu haben. Spürck widerspricht dem: Experten mehrerer Ministerien und Behörden hätten im Vorfeld gesagt, dass die Wahl in Ordnung sei. Wie es jetzt konkret mit der Besetzung der Stelle weitergeht, steht noch nicht fest. Laut Bürgermeister Spürck müssen Experten jetzt klären, ob die Stadt die Stelle neu ausschreiben oder das alte Bewerbungsverfahren fortsetzen muss.

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