
Städte arbeiten mit Hochdruck an Schulöffnung
Die Entscheidung die Schulen ab Donnerstag für Abschlussschüler wieder zu öffnen, hat die Städte und Schulen im Kreis ordentlich ins Schwitzen gebracht. Die Zeit um sich auf den Schulbetrieb vorzubereiten, ist zu knapp, heißt es zum Beispiel aus Kerpen und Brühl.
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Die Stadt Brühl war nach eigener Aussage davon ausgegangen, dass es mindestens zwei Wochen Vorlauf gibt. Städte und Schulen arbeiten jetzt mit Hochdruck daran, alle Vorgaben des Landes umzusetzen. Es wird an Stundenplänen und den Kursaufteilungen gefeilt, mit der REVG ein Busplan ausgearbeitet und die Gebäude werden nochmal gereinigt Abstandsregeln aufgestellt. In Sachen Desinfektionsmittel sehen die Städte die Schulen aber gut ausgerüstet. Es soll an allen Schuleingängen zur Verfügung stehen. Teilweise gilt auch eine Maskenpflicht. Große Probleme könnten die Schulen bekommen, wenn ein Schüler positiv auf das Virus getestet wird. Durch die unterschiedlichen Kurssysteme müssten dann wahrscheinlich viele Schüler und Lehrer in Quarantäne oder die Schulen wieder ganz geschlossen werden, befürchtet die Stadt Kerpen.
Konzept für Elsdorfer Gesamtschule steht schon
Während in anderen Städten noch geplant und organisiert wird, wie der Schulbetrieb ab Donnerstag wieder anlaufen kann, ist man in Elsdorf schon deutlich entspannter. Alle Vorbereitungen sind abgeschlossen, heißt es von der Stadt. Selbst der neue Stundenplan für die Abschlussschüler der Gesamtschule ist schon verschickt worden. Die Stadt hat den Unterricht für die 108 betroffenen Schüler in zwei Blöcke aufgeteilt. Block A startet um 8 Uhr und endet ohne Pause um 10.15 Uhr. Block B geht dann um 11 Uhr los und geht bis 13.15 Uhr. Außerdem gibt es verschiedene Eingänge die die Schüler nutzen sollen. Je nachdem in welchem Raum sie sind, geht es durch den Haupt- oder Nebeneingang. Da können sich die Schüler dann auch immer die Hände desinifizieren. Die Notbetreuung für die Schüler der 5. und 6. Klasse läuft parallel ganz normal weiter.