
Besonders von der Entwicklung profitiert haben Jugendliche und Langzeitarbeitslose. Vor allem letztere konnten durch ein neues Gesetz gezielt angesprochen und gefördert werden. So konnten die Arbeitslosen Abschlüsse nachholen und sich weiter qualifizieren, um bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben. Aber auch Beschäftigte in Betrieben wurden weitergebildet. Das hat die Agentur knapp acht Millionen Euro gekostet.
Jugendberufsberatung angelaufen
In den vergangenen zehn Jahren ist die Jugendarbeitslosigkeit um fast 40 Prozent gesunken. Damit sie auch in Zukunft gute Chancen haben, gibt es seit einigen Monaten in allen Städten bei uns Jugendberufsagenturen. Hier arbeiten Jugendämter, Jobcenter und Berufscenter Hand in Hand. Sie machen Jugendliche auf ganz unterschiedlichen Wegen fit für eine Ausbildung. Ist ein Jugendlicher zum Beispiel jetzt schon verschuldet, wird zunächst dieses Problem angegangen - damit er sich dann ganz auf seine Ausbildung konzentrieren kann. Oder die Jugendlichen erhalten hier die notwendigen Grundlagen, um überhaupt eine Ausbildung in Angriff nehmen zu können. Außerdem werden sie über mögliche Ausbildungen und die späteren Berufschancen beraten.