
Bisher wisse man auch von keinen Beschwerden, weil Training und Spielbetrieb ruhen müssen. Aber wenn die Beschränkungen noch länger weitergehen, könne sich das ändern. Erste finanzielle Einbußen drohen vermutlich den Vereinen, die Kurse anbieten, sollten diese nicht weitergeführt werden können.Hart trifft die Corona-Krise laut Kreissportbund schon jetzt die Trainer, die pro Einheit bezahlt werden. Sie verdienen im Moment natürlich nichts. Manche Vereine engagieren die Betroffenen darum für Hausmeistertätigkeiten oder ähnliches, damit sie nicht ganz ohne Geld dastehen. Außerdem stocken bei manchen Vereinen Sanierungsarbeiten, weil Handwerksfirmen wegen Corona absagen.
Grundsätzlich sei die Stimmung in den Vereinen aber gut – die Verantwortlichen seien eingeschweißte Teams, die auch in Krisenzeiten zusammenhalten würden. Im Kreis gibt es 400 Sportvereine mit rund 115.000 Mitgliedern.