Spielplätze öffnen wieder

Endlich wieder rutschen, schaukeln oder im Sandkasten buddeln – ab Donnerstag sind die Spielplätze im Kreis wieder auf. Ausnahme ist Frechen. Hier öffnen die Spielplätze am Freitag.

An vielen Flächen unter anderem in Brühl, Wesseling, Bedburg, Bergheim und Erftstadt sind die Absperrbänder durch Schilder ersetzt worden, auf denen die Abstandsregeln für die Begleitpersonen der Kinder erklärt werden. Hürth setzt dabei auf einfache Sprache und Piktogramme. Eine Begrenzung, wie viele Kinder mit ihren Begleitern gleichzeitig auf dem Spielplatz seien dürfen gibt es nicht. Die Städte wollen das beobachten und setzen vorerst auf die Eigenverantwortung der Eltern, heißt es. Auch die Stadt Frechen hält nichts von Zugangsbeschränkungen. Und in Bergheim hofft die Stadt, dass die Kinder alle rund 100 Spielplätze in den 15 Stadtteilen nutzen und sich so gut verteilen.

© Stadt Erftstadt
© Stadt Erftstadt

Extra Kontrollen sind nicht geplant. Die Städte wollen es bei den regulären Steifen der Ordnungsdienste belassen, außer es gibt Beschwerden, heißt es unter anderem aus Bergheim. Die Stadt Elsdorf will eingreifen, wenn Spielplätze „überfüllt“ sind. Außerdem werden extra Erzieherinnen der Kitas auf die Spielplätze geschickt, sie sollen mit ihrer pädagogischen Ausbildung den richtigen Zugang zu Kindern und Eltern finden, so der Plan der Stadt. Auch in Brühl sind Kontrollen geplant. Werden Verstöße festgestellt, dann solle ein eintägiges „Gummibärchen-Verbot“ verhängt werden, heißt es von Brühls Bürgermeister Freytag mit einem Augenzwinkern. Im Wiederholungsfall drohen Verwarngelder. Die Stadt hat außerdem extra ihre Satzung geändert. In Brühl dürfen jetzt alle Kinder bis zu ihren 14. Geburtstag auf dem Spielplatz spielen.

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