
Silvesterbilanz: 203 Einsätze im Rhein-Erft-Kreis
Bei uns im Rhein-Erft-Kreis ist die Silvesternacht ähnlich ruhig verlaufen wie vor einem Jahr. Die Polizei hat 203 Einsätze gezählt, dabei stieg die Anzahl der Ruhestörungen dieses Mal auf 36 Fälle.
Veröffentlicht: Donnerstag, 02.01.2020 06:09
Wegen Körperverletzungen rückte die Polizei 13 Mal aus und wegen Bränden in der Silvesternacht 7 Mal. So zum Beispiel um kurz nach 3 am Neujahrsmorgen. Ein Anwohner der Von-Humboldt-Straße in Pulheim bemerkte einen Garagenbrand. Er alarmierte erst Feuerwehr und Polizei und weckte dann die Bewohner des Wohnhauses. Zum Glück wurde niemand verletzt, die Garage brannte aber samt geparktem Auto komplett aus. In Frechen ist ein 82-Jähriger auf dem Weg nach Hause angegriffen und zu Boden gerissen worden. Der 53-jährige Täter kam von hinten angerannt und klaute dem Mann den Hut. Polizisten konnten ihn aber schnell finden und festnehmen.
Kölner Polizei spricht von "weitgehend ruhiger Nacht"
Die Kölner Polizei spricht trotz des Vorfalls in der Altstadt von einem weitgehend ruhigen Silvesterabend. Laut eines Sprechers hatte die Polizei auch den Eindruck, dass in diesem Jahr weniger Menschen zum Feiern in der Kölner Innenstadt unterwegs waren. Trotzdem sprach sie bis 3 Uhr nachts gut 70 Platzverweise aus und musste zehn Personen in Gewahrsam nehmen. Bei der Zahl der Körperverletzungen hat es einen starken Rückgang gegeben. Waren es im letzten Jahr noch 86 Fälle, spricht die Polizei in diesem Jahr nur von 56 Einsätzen. Zwei Ermittlungen laufen noch auf Hochtouren, dabei geht es um Sexualdelikte. Es soll sich in beiden Fällen jeweils um einen identifizierten Mann handeln, die Opfer sind 17 und 21 Jahre alt. Genaue Hintergründe sind noch unklar. Nur so viel: in einem Fall sollen sich Täter und Opfer schon länger gekannt haben, im anderen haben sie sich am Silvesterabend kennengelernt.