
Jetzt prüfen die zuständigen Behörden die Pläne, das dauert voraussichtlich einige Monate. Das neue Kraftwerk soll nicht nur leiser werden, sondern ist nach Angaben von Shell auch noch deutlich umweltfreundlicher. Weil die neuen Kessel in einem Kesselhaus stehen, bedeutet das für die Nachbarn weniger Lärm. Außerdem wird im Kraftwerk statt Schweröl künftig Gas verbrannt, um damit Dampf und Strom zu erzeugen. Für die Öko-Bilanz bedeutet das laut Shell 30 Prozent weniger Stickstoff-, 80 Prozent weniger Schwefeloxid- und etwa 100.000 Tonnen weniger CO2-Ausstoß. Es dauert voraussichtlich zwei Jahre, bis das neue Kraftwerk fertig ist. Es wird sich dann selbst und die komplette Raffinerie Nord mit Strom versorgen. Den Dampf braucht Shell unter anderem für die Rohölverarbeitung und die chemischen Anlagen.