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Sechs Verletzte nach Derby-Ausschreitungen in Köln
© Radio Erft
Pyrotechnik im RheinEnergie Stadion
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Sechs Verletzte nach Derby-Ausschreitungen in Köln

Nach dem rheinischen Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach hat die Polizei eine erste Bilanz der gewaltsamen Ausschreitungen gezogen. Bei Vorfällen im Stadion wurden durch Pyrotechnik und körperliche Auseinandersetzungen mindestens sechs Menschen verletzt, darunter auch ein Kind.

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Gewalt beim Derby: Kölner Polizei ermittelt in über 20 Fällen

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Die Ereignisse rund ums rheinische Derby Sonntagnachmittag in Köln wirken noch nach. Mindestens sechs Personen erlitten Verletzungen durch den Einsatz von Pyrotechnik und Knallkörpern, darunter eine Ordnerin, drei Polizisten sowie ein Kind. In der zweiten Halbzeit eskalierte die Lage weiter, als Gästefans mit Nothämmern eine Glaswand zum Heimbereich zerstörten. Nach Angaben der Polizei schlugen und traten Anhänger beider Vereine daraufhin unmittelbar aufeinander ein. Die Bereitschaftspolizei musste schließlich konsequent einschreiten, um die gewaltbereiten Gruppen im Stadion voneinander zu trennen. Einsatzleiterin Mareike de Valck:

Bilder von gewaltsamen Auseinandersetzungen und das Abbrennen von Pyrotechnik wie am Sonntag möchte niemand sehen. Ein solches Verhalten gefährdet die Sicherheit aller und ist für uns als Polizei nicht akzeptabel

Nach den Vorfällen im Stadion ermittelt die Polizei Köln derzeit in mehr als 20 Fällen wegen Körperverletzung und Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz. Die Ermittler werten aktuell umfangreiche Videobilder aus dem Stadioninneren aus, um weitere Täter der Ausschreitungen zweifelsfrei zu identifizieren. Die Polizei geht davon aus, dass sich die Zahl der registrierten Straftaten im Zuge dieser Auswertungen in den kommenden Tagen noch erhöhen wird. Personen, die während des Spiels verletzt wurden und dies bisher noch nicht gemeldet haben, werden ausdrücklich gebeten, Anzeige zu erstatten. Gemeinsam mit den Partnern der Stadionallianz soll das gesamte Geschehen nun konstruktiv und sachlich aufgearbeitet werden. Dabei wird auch geprüft, ob die bestehenden Sicherheitskonzepte für zukünftige Hochrisikospiele im Rheinenergie-Stadion angepasst werden müssen.

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