Schleuser vor dem Kölner Landgericht

Vor dem Kölner Landgericht beginnt am Freitagmorgen ein großer Schleuser-Prozess. Angeklagt sind vier Iraner: sie sollen sich zusammengeschlossen haben, um in großem Umfang zahlungskräftige Iraner nach Europa zu schleusen.

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Die Angeklagten sollen zwischen 7.000 und 20.000 Euro pro Kunde kassiert haben. Dafür sollen sie in verschiedenen europäischen Botschaften durch falsche Angaben Kurzvisa erschlichen haben. Mit diesen Visa konnten ihre Kunden dann in die Europäische Union einreisen und in Deutschland Asyl beantragen. Für den Prozess sind 25 Verhandlungstage vorgesehen, das Urteil soll Ende November fallen.

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