
Rußrindenkrankheit breitet sich aus - Gefahr für Menschen
In vielen Städten im Rhein-Erft-Kreis mussten und müssen Bäume gefällt werden. Sie sind von einem Pilz befallen, der auch für Menschen gefährlich werden kann. Konkret handelt es sich um Bergahorne, bei denen die Rußrindenkrankheit festgestellt wurde.
Veröffentlicht: Dienstag, 02.04.2019 05:00
Der Pilz kommt nach heißen Sommern und extremer Dürre: erst welken die Baumkronen, dann wird die Rinde schwarz – wie mit Ruß überzogen. Der Baum ist dann nicht mehr zu retten. Aber auch für den Menschen ist der Pilz gefährlich. Seine Sporen können Reizhusten, Fieber und Atemnot auslösen. Betroffene Bäume werden von Experten in Schutzanzügen und mit Atemschutzmasken gefällt und verbrannt.
Baumfällungen in Bedburg und Erftstadt
In Erftstadt sind aktuell etwa 60 Bäume auf dem alten Bahndamm in Liblar im Bereich des Spickenweges und an der Max-Planck-Straße betroffen. In Bedburg gibt es Fällungen im „Vogelschutzgehölz“ sowie dem Grünzug östlich der Harffer Schlossallee. Auch in Bergheim wurde erneut ein Befall festgestellt: und zwar in der grünen Lunge in Mitte. Jetzt muss schnell geklärt werden, wie viele Bäume betroffen sind. Und auch in Elsdorf-Oberembt, Brühl-West und Frechen mussten schon Bäume gefällt werden. In Kerpen wurden sechs Bäume abgeholzt und entsorgt. In Wesseling sind bislang noch keine Fälle aufgetreten.