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Rizin-Prozess: Kölnerin bestreitet Anschlags-Plan
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Rizin-Prozess: Kölnerin bestreitet Anschlags-Plan

Die Kölnerin Yasmin H. hat sich am Mittwoch das erste Mal ausführlich im Rizin Prozess geäußert. Einen Anschlag mit dem Biokampfstoff Rizin habe sie aber weder geplant noch durchführen wollen.

Veröffentlicht: Mittwoch, 01.04.2020 10:23

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Einen Teil der Anklage, nämlich die geplante Ausreise in ein IS – Gebiet, hatte sie in ihrer 170 Seiten langen Einlassung zugegeben. Den Hauptanklagepunkt – einen dschihadistischen Anschlag in Deutschland geplant zu haben – wies sie aber zurück. Die 44 jährige Kölnerin stellte sich in ihrer Erklärung als Opfer dar und griff sowohl die Richter im Senat als auch die Bundesanwaltschaft scharf an. Ihr bereits zu 10 Jahren Haft verurteilter Ehemann habe sie getäuscht und hintergangen, so die mehrfache Mutter. Er habe etwa ihr Handy manipuliert. Sie hätte nie zugelassen, dass ein so giftiger Stoff in ihrer Wohnung in der Nähe der Kinder liegen würde. In Richtung des Senats erklärte die Kölnerin, es gehe dem Richter doch nur darum, sie schnell und hart zu bestrafen. Am besten für 10-15 Jahre hinter Gitter zu bringen. Sie sei auch von der Bundesanwaltschaft vom ersten Tag vorverurteilt worden. Das Gericht hatte zuletzt mehrfach erklärt, dass die bisherige Beweisaufnahme keinerlei Zweifel an der Mitschuld der zum Islam konvertierten Deutschen hat. Ihr droht eine lange Haftstrafe.

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