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Rhein-Erft/Köln: Wissing will schnelle Rhein-Vertiefung
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Rhein-Erft/Köln: Wissing will schnelle Rhein-Vertiefung

Bundesverkehrsminister Wissing will die Schiffbarkeit des Rheins auch bei extremem Niedrigwasser wie in diesem Sommer verbessern. Politik, Behörden und Industrie haben sich deshalb bei einem Spitzengespräch auf eine gemeinsame Kommission geeinigt, um alle Ressourcen zu bündeln und mehr Tempo in Sachen Rhein-Vertiefung zu machen.

Veröffentlicht: Montag, 29.08.2022 12:04

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Seit Wochen können Schiffe auf Europas wichtigster Binnenwasserstraße nur noch eingeschränkt fahren – und das ist aus Sicht des FDP-Politikers kein Zustand: der Ausbau des Rheins sei eines der wichtigsten Verkehrsprojekte in Deutschland. Dabei gilt die Planungsphase als längster und schwierigster Abschnitt. Laut Minister Wissing fehlt es weder an Personal noch an Haushaltsmitteln. Und 40 Prozent der Gesamtkosten würden für Umweltmaßnahmen aufgewendet. Der Politiker strebt eine einvernehmliche Regelung mit allen Beteiligten an. Umweltschützer sehen die Vertiefung des Flusses kritisch.

Der bislang angerichtete Schaden durch das extreme Niedrigwasser ist laut Industrie noch nicht genau zu beziffern. Jedenfalls seien die Probleme der Rhein-Schifffahrt ein "strategischer Standortnachteil" für die Wirtschaft. Bei Niedrigwasser müssen Binnenschiffer den Tiefgang des Schiffes beachten und können weniger Fracht befördern.

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