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Rhein-Erft/Köln: Wenige machen vor Ort Weihnachtseinkäufe
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Rhein-Erft/Köln: Wenige machen vor Ort Weihnachtseinkäufe

Das zweite Adventswochenende gilt im Einzelhandel normalerweise als das Umsatzstärkste der Vorweihnachtszeit – aber in diesem Jahr waren die Zahlen an Rhein und Erft katastrophal. Laut dem Branchenverband sagen 90 Prozent der Händler in der Region, dass sie deutlich unter den Vorjahreswerten liegen.

Veröffentlicht: Montag, 07.12.2020 12:55

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Vor allem im Rhein-Erft-Kreis sieht es bei Schuhen und Kleidung ganz schlecht aus - und in Köln fehlen den großen Shoppingmeilen die Weihnachtsmarkt-Touristen aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden. Dass viele Kunden in den nächsten Tagen und Wochen in die Geschäfte bei uns strömen, schließt der Einzelhandelsverband auch aus. Viele hätten inzwischen Angst um ihren Job und würden deswegen weniger Geld ausgeben und die Älteren hätten auch Sorge, sich beim Shoppen mit Corona anzustecken. Deswegen kaufen jetzt auch Rentner verstärkt im Internet ein – und der stationäre Handel befürchtet, dass er diese treue Kundschaft bald auch dauerhaft an die Online-Konkurrenz verliert. Insofern sei die Lage für viele Geschäfte extrem bedrohlich, sagt der Einzelhandelsverband bei uns. Einen Andrang, wie es ihn zuletzt vor knapp anderthalb Wochen beim Black Friday gab, werde es auch kurz vor Heiligabend nicht mehr geben, schätzen Branchenkenner.

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