
Rhein-Erft/Köln: Handel zieht erste Click-and-Meet-Bilanz
Die erste Woche Termin-Shopping ist bei den Geschäften im Rhein-Erft-Kreis und Köln verhalten gelaufen. Das sagt der Einzelhandelsverband bei uns und hofft, dass die Nachfrage noch weiter anzieht und sich die Kunden mit dem System immer besser zurechtfinden.
Veröffentlicht: Montag, 15.03.2021 03:57
Grundsätzlich laufe es aber bei den Geschäften in kleineren Städten besser als in Köln. Denn oft seien die Kunden auch tagsüber im Wohnort, weil sie Homeoffice machten – und zu Hause würden sie auch die kleinen Läden und das Personal dort gut kennen. Auch der Kerpener Modehaus-Besitzer Rene Hövel sagt, dass das Ganze bei ihm gut angelaufen ist: Er sei teils ausgebucht. Dass Kunden vielfach Termine buchen und dann einfach nicht kommen, ist dem Einzelhandelsverband nicht bekannt. Grundsätzlich gilt aber, dass das Termin-Shopping meist nicht wirtschaftlich für die Geschäfte ist, weil der Aufwand für vergleichsweise wenige Kunden hoch ist. Deswegen fordert die Branche auch eine Verdopplung der staatlichen Überbrückungshilfen.