
Rhein-Erft/Köln: Gemischte Bilanzen nach der Halloween-Nacht
Im Rhein-Erft-Kreis gab es für die Polizei in der Halloween-Nacht trotz der Corona-Beschränkungen viel zu tun – sogar mehr als im letzten Jahr. Die Polizei meldet 50 Einsätze, das sind 14 mehr als vor einem Jahr.
Veröffentlicht: Sonntag, 01.11.2020 09:13
Darunter waren vor allem Ruhestörungen. Aber auch Einsätze unter dem Stichwort „Unfug“. Meist waren es Jugendliche, die laut durch die Straßen zogen und vereinzelt auch Eier warfen. In Sachen Corona-Beschränkungen hat ein Gastwirt in Bergheim gegen die Sperrstunde verstoßen. 25 Personen wurde dort angetroffen, sie erhielten Platzverweise. Der Betreiber wurde angezeigt. In Pulheim gab es eine Hochzeit mit 100 Gästen, die lediglich für 50 genehmigt worden war. Auch hier gab es Platzverweise und Anzeigen. In Königsdorf löste die Polizei eine professionelle Rave-Party in einer Unterführung der Kohlebahn mit 40 Leuten auf.
In Köln war es ruhiger
Die Kölner Polizei ist mit der vergangenen Halloween-Nacht in Köln zufrieden. Es habe nur Kleinigkeiten in Sachen Corona-Schutzverordnung gegeben, so eine Sprecherin. Gerade an den Party-Hotspots tummelten sich die Kölner. Immer wieder waren auf der Aachener Straße, auf den Ringen, auf der Zülpicher Straße, aber auch an den KVB-Haltestellen Grüppchen zu sehen, die eng an eng standen und nicht immer einen Mund-Nasen-Schutz anhatten. Auch das Alkoholverbot auf der Straße ignorierten einige und liefen mit der Flasche Bier in der Hand durch die Innenstadt. Die Kölner Polizei war sichtbar verstärkt im Einsatz.