Rhein-Erft/Essen: RWE zieht Bilanz - Proteste angekündigt

Der Energiekonzern RWE veranstaltet am Freitagmorgen seine Hauptversammlung, und die steht ganz im Zeichen der Corona-Pandemie. Zum ersten Mal findet die Hauptversammlung virtuell statt, und die Aktionäre sind nur online dabei.

© Andre Laaks, RWE

Proteste soll es trotzdem geben: in Essen wollen unter anderem "Fridays for future" und der "Dachverband Kritische Aktionäre" vor der neuen RWE-Zentrale demonstrieren. Zeitgleich soll auch eine Protest-Aktion am Tagebau Garzweiler stattfinden: hier wollen Anti-Braunkohle-Aktivisten nach eigenen Angaben eine symbolische rote Linie von Hochneukirch bis zum bedrohten Dorf Keyenberg bilden. Auf der Hauptversammlung wird RWE voraussichtlich gute Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr präsentieren. Auch die Corona-Krise hat laut RWE keine negativen Folgen für das Unternehmen: man brauche keine staatlichen Hilfen, und keiner der Beschäftigten sei in Kurzarbeit. Und auch auf das operative Geschäft habe die Pandemie keinen Einfluss, weil der Strom im Voraus verkauft wird, heißt es von RWE.

Weitere Meldungen