
Rhein-Erft: Wirtschaftliche Stimmung hat sich verdüstert
Im Rhein-Erft-Kreis hat der Aufschwung der Wirtschaft einen Dämpfer bekommen. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Winter-Umfrage der Industrie- und Handelskammer. Laut der Umfrage bewertet rund ein Drittel der Befragten ihre Lage als gut. Im Herbst waren es noch 40 Prozent.
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Laut Thorsten Zimmermann von der IHK-Zweigstelle Rhein-Erft in Bergheim haben vor allem die hohen Energie- und Rohstoffpreise sowie der zunehmende Fachkräftemangel zu der Verschlechterung geführt. Diese Entwicklung zeigt sich nach seinen Angaben in allen Branchen, vor allem in der Gastronomie und in der Hotellerie. Hier mache sich die Corona-Pandemie und die Omikron-Varianten besonders bemerkbar. Die Branche hoffe, dass es bald Lockerungen gebe. Unter dem Strich blicken die Unternehmen aber weniger optimistisch in die Zukunft. Ein Viertel der Befragten erwartet eine schlechtere Geschäftsentwicklung. Die Unternehmen gehen davon aus, dass es bei den Risikofaktoren hohe Energie- und Rohstoffpreise sowie dem Fachkräftemangel keine grundlegende Verbesserung gibt. An der Herbstumfrage der IHK haben sich rund 100 Unternehmen aus dem Rhein-Erft-Kreis beteiligt.