
Rhein-Erft: Wilder Müll wird immer mehr zum Problem
Sommer, Sonne – wilder Müll. Am Otto-Maigler See in Hürth hat die Stadt gemeinsam mit dem Forstamt einen weiteren Reinigungstag eingerichtet und die Mitstreiter von „Clean up Erftstadt“ streiken, um auf den vielen Müll rund um den Liblarer See aufmerksam zu machen.
Veröffentlicht:
In Bedburg ist wilder Müll ein immer wiederkehrendes Problem. Die Entsorgung kostet jährlich eine stolze sechsstellige Summe, heißt es von der Stadt. Und in Brühl fällt auf, dass die Spielplätze in letzter Zeit deutlich verdreckter sind, heißt es von der Stadt. Die Teams reinigen die Plätze einmal pro Woche, in schlimmen Fällen auch zweimal. Und auch die Freizeitwiesen Süd und Heide fallen negativ auf. Vor allem, weil überall achtlos weggeworfene Masken an den Wegrändern oder in den Gebüschen herumfliegen, so die Stadt. In Wesseling sind die Mitarbeiter vom Betriebshof jeden Tag im Einsatz. Und egal ob Freitreppe im Rheinpark, Entenfang, der Platz vor dem Forum oder auch auf einigen Spielplätzen – überall Müll. Auch samstags und sonntags wird deshalb unter anderem in der Fußgängerzone hinter „Schmutzfinken“ hergeräumt, sagt die Stadt. Mülleimer seien dabei nicht das Problem. Es gibt mit über 700 genügend im Stadtgebiet, sagt die Stadt. Eher die Einstellung - und das wird am Parkplatz Vorgebirgsstraße deutlich. Dort hat die Stadt noch mehr Behälter aufgestellt – trotzdem wird der Müll einfach aus den Autofenstern geworfen, heißt es.