
Rhein-Erft: Weniger Insolvenzanträge im ersten Corona-Jahr
Trotz Corona-Pandemie ist die Zahl der Pleiten an Rhein und Erft in 2020 deutlich zurückgegangen. Die Landesstatistiker von IT.NRW melden ein Minus von mehr als 20 Prozent. Das sind fast 150 Insolvenzen weniger als im Vorjahr.
Veröffentlicht: Montag, 08.03.2021 11:14
Der Trend zeigt sich in fast allen Städten bei uns, nur in Bedburg, Erftstadt und Pulheim ist die Zahl der Insolvenzen hochgegangen. Insgesamt wurden bei uns im letzten Jahr 546 Insolvenzanträge gestellt, vor allem von Verbrauchern und Unternehmen. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie spiegeln sich also noch nicht in einem Anstieg der Unternehmerinsolvenzen wieder. Das liegt laut Landesstatistiker daran, dass die Meldepflicht für überschuldete Unternehmen vorübergehend ausgesetzt war. Auch für überschuldete Privatpersonen gab es in der Pandemie Befreiungen.