
Rhein-Erft: "Weiße Fahnen" Aktion an Grundschulen
Der Ärger an den Grundschulen im Kreis ist groß - schon wieder gelten andere Regeln für die Corona-Tests. Danach erfolgt die Auswertung von positiven Lolli-Pooltests jetzt über Schnelltests und nicht mehr wie bisher über PCR-Tests. Dagegen regt sich Protest zum Beispiel an der Lindenschule in Frechen.
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Hier und an weiteren Grundschulen in Bergheim, Erftstadt, Hürth, Pulheim, Brühl und Wesseling werden am Donnerstagmorgen vor dem Schultor bei der Aktion "Weiße Fahnen" Flaggen gehisst. Denn die Änderungen der Corona-Testungen bedeuten wieder mehr Arbeit und Organisation für die Schulen und Lehrer, kritisiert der Vorsitzende der Fachgruppe Grundschule der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Rhein-Erft, Alexander Blumberg. Die Lehrer müssten die Schnelltests beaufsichtigen. Aber - Schulen seien keine Testzentren, so Blumberg. Mit dem von NRW-Schulministerin Gebauer versprochenen bestmöglichen Infektionsschutz habe das rein gar nichts mehr zu tun. Für viel Ärger sorgt auch, dass die Schüler aus einem positiven Pool morgens zum testen in die Schule kommen sollen. Ein Unding bei den aktuell hohen Inzidenzen von über 2.500 bei den 5- bis 14-jährigen im Rhein-Erft Kreis, so Blumberg. Mit der Aktion will die Gewerkschaft GEW zeigen: wir können nicht mehr. Die Vorgaben aus Düsseldorf seien nicht umsetzbar und das Ansteckungsrisiko würde für alle immer weiter steigen, heißt es. Ein normaler Unterricht sei nicht mehr möglich.