
Der Flughafen teilte über Twitter Wartezeiten von rund einer Stunde mit – in den letzten Ferien waren es teils bis zu sieben Stunden gewesen. Derzeit sind zwei private Sicherheitsfirmen in Köln/Bonn im Einsatz, beide im Auftrag der Bundespolizei. Laut Gewerkschaft kann man die Mitarbeitern vor Ort keinen Vorwurf machen: Verminderte Konzentrationsfähigkeit und Krankheit seien eine Folge andauernder personeller Engpässe. Von der Politik forderte er ein Umsteuern: An den Sicherheitsschleusen müssten staatliche Firmen eingesetzt werden, die attraktivere Arbeitsbedingungen böten. So eine staatliche Firma sei am Münchner Flughafen aktiv, und dort sei die Lage viel besser als in NRW. Der Flughafen Köln/Bonn rechnet während der Herbstferien mit rund 560.000 Fluggästen, allein am ersten Ferienwochenende knapp 150.000 Reisende. Türkei, Spanien und Italien seien die beliebtesten Ziele, so der Flughafen.