
Rhein-Erft: Warnstreik bei der REVG und KVB am Donnerstag
Kommt er oder kommt er nicht? - Busfahren im Rhein-Erft-Kreis wird am Donnerstag zum Glücksspiel. Der Grund: von den angekündigten Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr ist zum ersten Mal auch die Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft betroffen.
Veröffentlicht: Dienstag, 06.10.2020 11:43
Fahrgäste müssen wegen des Streiks mit Ausfällen und Verspätungen auf allen REVG-Buslinien bis Freitagmorgen rechnen. Die REVG ist nach eigenen Angaben bemüht, möglichst viele Fahrten durch Subunternehmen durchführen zu lassen, um Komplettausfälle zu verhindern. Aber selbst, wenn Busse fahren, müssen sich die Fahrgäste darauf einstellen, dass sie Verspätungen haben und sehr voll sind. Einen Überblick über die aktuelle Situation und die voraussichtlichen Ausfälle stellt die REVG im Internet zur Verfügung. Den Link gibt es hier. Über die VRS-Online-Fahrplanauskunft können die Fahrgäste die Fahrtausfälle nicht abrufen.
KVB wird wieder bestreikt
Welche Fahrten stattfinden, sehen Fahrgäste in der Fahrplanauskunft. Es ist zu beachten, dass es auf diesen Fahrten zu erheblichen Kapazitätsengpässen und in der Folge auch zu entsprechenden Verspätungen kommen kann. Die KVB weist darauf hin, dass die Verkehre der Deutschen Bahn, der Mittelrheinbahn und anderer Eisenbahnverkehrsunternehmen nicht durch den Streik der Gewerkschaften betroffen sind. KVB-Kunden können somit auch auf S-Bahnen, Regionalbahnen (RB) und Regionalexpressbahnen (RE) ausweichen.