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Rhein-Erft: Warmlaufen für die Kommunalwahl
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Rhein-Erft: Warmlaufen für die Kommunalwahl

In Elsdorf und Kerpen dürfen seit Montag Wahlplakate aufgestellt und aufgehängt werden. In Frechen ist es erst in zwei Wochen so weit. In den anderen Städten ist das Plakatieren schon seit Mitte Juni erlaubt.

Veröffentlicht: Freitag, 10.07.2020 14:03

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Beispielsweise in Wesseling und Hürth haben die Parteien auch schon losgelegt und die ersten Plakate aufgestellt oder aufgehangen. In der Regel dürfen die Parteien so viele Plakate aufstellen und aufhängen wie sie wollen. Ausnahmen gibt es in Elsdorf und Kerpen. In Elsdorf sind pro Partei 54 Standorte erlaubt, in den größeren Stadtteilen von Kerpen sind es 30, in den kleineren wie Blatzheim weniger. Im Prinzip dürfen die Parteien ihre Plakate an fast allen Straßenlaternen anbringen oder aufstellen, aber in Bedburg und Alt-Kaster sowie in Brühl sind die Innenstädte und in Pulheim die Straßenlaternen auf der Venloer Straße tabu. Besondere Regeln gibt es aber für die Großplakate, die sogenannten Wesselmänner. Die müssen fast überall angemeldet und teilweise auch genehmigt werden. Und für alle Plakate gilt: sie dürfen den Straßenverkehr nicht behindern oder gefährden. Sonst müssen sie wieder weg.

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Großes Interesse am Bürgermeister-Amt

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Bislang haben 35 Bewerber ihr Interesse an den neun Bürgermeister-Posten angemeldet, darunter elf Frauen. Die meisten Kandidaten wollen in Frechen antreten: hier sind es sechs. In Bedburg, Elsdorf und Wesseling läuft es dagegen nach derzeitigem Stand auf Zweikämpfe hinaus. In Erftstadt gibt es ein absolutes Novum: hier sind alle fünf Bewerber für den Bürgermeister-Posten weiblich. Auch der Job des Landrats ist begehrt: aktuell gibt es fünf Kandidaten. Die FDP will erst Mitte der Woche entscheiden, ob sie einen eigenen Bewerber ins Rennen schicken will. Wie viele Bewerber tatsächlich auf den Wahlzetteln stehen, entscheidet der jeweilige Wahlleiter. Klar ist nur: die korrekten Wahlvorschläge müssen spätestens Ende Juli bei ihm vorliegen. Die Frist wurde wegen der Corona-Pandemie verlängert.

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