
Grund ist die Kombination aus Hitze, Trockenheit und Wind. Im Moment liegt das Rheinland komplett im hellroten Bereich – das ist Warnstufe 4. Dienstag kommen dann einige Orte in den dunkelroten Bereich – also die höchste Warnstufe 5 mit einer sehr hohen Waldbrandgefahr. Das gilt zum Beispiel für die Flächen rund um Nörvenich und Weilerswist, also ganz in der Nähe von Erftstadt und Kerpen.
Um den Wald in NRW steht es generell schlecht
Experten hoffen daher jetzt auf Wasser von oben – auch, damit der Wald nicht noch mehr leidet. Starkregen kann aber auch der Wald nicht gebrauchen, denn so viel Wasser auf einen Schlag können die Böden nicht aufnehmen.Das Problem ist, dass seit Wald in NRW in den letzten Jahren extrem gelitten hat: Sturm, Dürre und Borkenkäfer haben über zehn Prozent der Bäume absterben lassen, sagt der Landesbetrieb Wald und Holz. Vielfach werden wieder aufgeforstet – aber die zarten Neubäumchen bräuchten dringend Wasser.