
Rhein-Erft: Vorsicht Autofahrer - Wildunfälle drohen
Autofahrer im Kreis sollten jetzt besonders aufmerksam in der Dämmerung fahren: Mit Herbstbeginn steigt wieder der Gefahr von Wildunfällen. Laut ADAC überqueren Tiere die Fahrbahn meist auf Landstraßen, in Waldabschnitten oder an Feldrändern.
Veröffentlicht: Montag, 05.10.2020 06:10
Demnach sollte man in den Bereichen nicht schneller als 80 km/h fahren. Denn das verkürze den Bremsweg deutlich und könne helfen, einen Aufprall zu vermeiden. Sobald Autofahrer ein Tier auf der Straße oder am Rand entdecken, sollten sie abbremsen, das Fernlicht abschalten und hupen. Sei ein Unfall unvermeidlich, sollte man nicht versuchen, auszuweichen, sondern voll bremsen und die Spur halten. Ansonsten sei die Gefahr groß, dass man gegen einen Baum oder in den Gegenverkehr rase. Und: nach dem Zusammenstoß das Wildtier nicht berühren, auch wenn es noch lebt, sondern die Polizei rufen.