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Rhein-Erft: Verschuldung steigt in Bergheim massiv
© Pixabay/Symbolbild
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Rhein-Erft: Verschuldung steigt in Bergheim massiv

Die Landesstatistiker haben aktuelle Daten zu den Schuldenständen der Städte im Kreis gemacht – und daraus ergibt sich ein extrem unterschiedliches Bild. Während einige Kommunen binnen eines Jahres deutlich mehr Schulden angehäuft haben, konnten sich andere trotz der Corona-Pandemie finanziell besser aufstellen.

Veröffentlicht: Donnerstag, 07.07.2022 13:13

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Am massivsten ist die Neuverschuldung in Bergheim gestiegen – und zwar um über 30 Prozent. Danach folgen Brühl und Elsdorf mit jeweils knapp 19 Prozent. Wesseling und Bedburg liegen bei 13 beziehungsweise 9 Prozent mehr Schulden. Erftstadt kommt auf rund 3 Prozent. Schulden abbauen konnten dagegen vor allem Frechen und Kerpen, dort sank die Verschuldung um fast 14 beziehungsweise knapp 11 Prozent. Und auch Pulheim und Hürth konnten ihre Schulden verringern, genauso wie die Kreisverwaltung. Rosig sieht es aber nirgendwo aus. Insgesamt haben Städte und Kreis Schulden in Höhe von weit über einer Milliarde Euro.

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Ein wieder anderes Bild ergibt die Pro-Kopf-Verschuldung

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Allerdings bedeutet das nicht, dass Bergheim damit die meisten Schulden hat und Frechen die wenigsten.

Am besten vergleichen lässt sich die Finanzsituation der Städte mit der Pro-Kopf-Verschuldung. Demnach ist rein rechnerisch jeder Bergheimer mit rund 3.000 Euro in den Miesen. Die Frechener kommen auf gut 1.000 Euro. Aber das sind kreisweit nicht die Spitzenwerte. Statt dessen haben wir die höchste Pro-Kopf-Verschuldung in Bedburg. Dort drücken auf jeden Einwohner über 5.000 Euro kommunale Schulden, gefolgt von Elsdorf mit weit über 4.000 Euro.Danach folgen fast gleichauf Hürth und Erftstadt mit rund 3.500. Die geringste Pro-Kopf-Verschuldung hat Wesseling mit gut 500 Euro.

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