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Rhein-Erft: Unwetterlage spitzt sich zu
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Rhein-Erft: Unwetterlage spitzt sich zu

Straßen überschwemmt, Kanalisation überlastet und REVG stellt Busverkehr ein: Die Unwetterlage wird auch im Rhein-Erft-Kreis immer dramatischer. Die Feuerwehr ist seit dem Morgen insgesamt schon über 250 Mal ausgerückt.

Veröffentlicht: Mittwoch, 14.07.2021 19:59

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Das Problem sei, dass die Wassermassen aktuell immer mehr würden und immer weniger ablaufen können, heißt es aus der Leitstelle.

Die Notruf-Telefone dort stehen nicht mehr still. Selbst die Notrufnummer 112 sei teilweise überlastet. Wer einen Notruf absetzt, soll aber in der Warteschleife bleiben und nicht auflegen - es werden alle Gespräch angenommen. Bei Nachfragen zu Einsätzen sollte man die Feuerwehr aber nicht anrufen. Denn das blockiere den Notruf für Notfälle.

Inzwischen ist auch der Südkreis stark betroffen, vor allem aus Erftstadt und Wesseling kommen viele Anrufe.

Vor allem in Wesseling spitzt sich die Lage zu. Um die Stromversorgung des Dreifaltigkeitskrankenhauses zu sichern, sei hier ein Notstromaggregat unterwegs. Die Patienten der Intensivstation sollen aber vorsorglich verlegt werden. Gleichzeitig arbeiten die Entsorgungsbetriebe sowie der THW aktuell daran, dass das Kanalnetz weiter funktionstüchtig bleibt.

In Erftstadt ist laut Aussage einer Stadtsprecherin mittlerweile das Kanalisationssystem überlastet und die Erft, sowie der Mühlen- und der Rotbach drohen überzulaufen. Die Stadt Erftstadt bittet daher alle Einwohner, insbesondere entlang der Gewässer, ihr Eigentum aus Kellern und tieferliegenden Räumen wenn möglich in sicherere Räume zu bringen.

Wer in der Region unterwegs ist, kommt auch nur langsam voran – auf vielen Straßen und Autobahnen staut es sich massiv. Die Strecken sind teilweise so voll Wasser, dass sie gesperrt sind. Das gilt aktuell zum Beispiel für beide Fahrtrichtungen auf der A1 zwischen dem Autobahnkreuz Köln West und der Anschlussstelle Köln-Bocklemünd sowie für viele Unterführungen entlang der Bahngleise in Wesseling. Auch im Busverkehr gibt es Einschränkungen, weil Haltestellen teilweise nicht angefahren werden können. Ab Mittwochabend, 22 Uhr stellt der REVG den Linienverkehr bis auf weiteres ein,

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