Rhein-Erft: Unternehmen mit eigener Teststrategie

Im Kampf gegen das Coronavirus und mögliche Neuinfektionen, beschäftigen sich einige Unternehmen bei uns im Kreis und in Köln mit eigenen Schnelltest-Strategien. Zum Beispiel im Eisenwerk in Brühl und auf dem Ford-Gelände in Köln.

© Radio Erft/Dominik Becker

So werden zum Beispiel jeden Mittwoch alle Mitarbeiter im Eisenwerk in Brühl schnell-getestet. Es gebe aber auch Bereiche im Unternehmen, in denen man die Mitarbeiter zusätzlich zum Anfang und zum Ende der Woche teste, heißt es auf Radio Erft-Anfrage. Außerdem würden Dienstleister und Handwerker getestet, die mit den Mitarbeitern zusammen treffen.

Auf dem Gelände der Ford-Werke startet am Dienstag ein eigenes Corona-Schnelltestzentrum. Jeden Tag sollen rund 1500 Test möglich sein. Dafür nutzt der Automobilhersteller das ehemalige Gelände des Kindergartens mit eigenem Parkplatz und ausreichend Räumlichkeiten. Somit komme man seiner Ankündigung nach, seiner Belegschaft Testmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen, heißt es in einer Mitteilung. Das Testangebot des Anbieters richtet sich nicht nur an die Belegschaft, sondern an die gesamte Öffentlichkeit.

Auch die Kreissparkasse nimmt ihre Fürsorge- und Vorsorgepflicht für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter und Kunden sehr ernst. Auf Radio Erft-Anfrage heißt es, neben Schutzwänden aus Plexiglas für die Kassen-Servicebereiche und Beraterplätze sowie ausreichend Hygiene- und Desinfektionsmittelnstellen, stelle man den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zwei Selbsttests pro Woche zur Verfügung. 

Von Shell haben wir die Antwort bekommen, dass man die Corona-Situation regelmäßig überprüfe und neu bewerte. Man werde es in Kürze allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort ermöglichen, sich zweimal pro Woche selbst zu testen.

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