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Rhein-Erft: Ungeimpfte müssen ab Oktober für Corona-Schnelltests zahlen
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Rhein-Erft: Ungeimpfte müssen ab Oktober für Corona-Schnelltests zahlen

Die bislang kostenlosen Bürgertests werden bis auf wenige Ausnahmen nicht länger bezuschusst. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt. Für Ungeimpfte könnte es somit je nach Inzidenz-Stufe teuer werden.

Veröffentlicht: Dienstag, 10.08.2021 13:42

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Ab dem 11. Oktober sollen die bislang kostenlosen Bürgertests nicht mehr bezuschusst werden. Darauf einigten sich Kanzlerin Angela Merkel sowie die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten bei einer gemeinsamen Videokonferenz. Ausnahmen sind für Personen geplant, die - etwa aus gesundheitlichen Gründen - nicht geimpft werden können oder für die keine allgemeine Impfempfehlung vorliegt (insbesondere Schwangere sowie Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren). Damit möchte die Regierung die ins Stocken geratene Impfkampagne weiter ankurbeln. Was das konkret für Ungeimpfte bedeutet ist noch nicht vollständig geklärt. Bund und Länder beraten noch über eine generelle Testpflicht für Innenräume. Strenger als bisher soll dann der Zugang zu folgenden Räumen immer von einem Impf- oder Genesenennachweis oder einem Test abhängen:

  • Krankenhäuser und Pflegeheime, Einrichtungen der Behindertenhilfe
  • Innengastronomie
  • Teilnahme an Veranstaltungen und Festen in Innenräumen
  • Teilnahme an Gottesdiensten in Innenräumen
  • Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen (etwa beim Friseur)
  • Sport im Innenbereich, etwa im Schwimmbad oder Fitnessstudio
  • Beherbergung

Wie viel die Schnelltests künftig kosten, liegt in den Händen der Anbietenden privater Testzentren. In der Vergangenheit gab es Angebote zwischen 20 und 30 Euro je Schnelltest.

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