
Rhein-Erft: Unangemeldeter Besuch bei Currenta
Experten haben unangekündigt das im Sommer von einer Chemie-Explosion erschütterte Gelände der Firma Currenta in Leverkusen inspiziert. Die Bezirksregierung Köln sei am Donnerstag mit Überwachungsteams auf dem Areal vorstellig geworden, teilte die NRW-Landesregierung mit.
Veröffentlicht: Donnerstag, 06.01.2022 16:17
Überprüft worden sei dabei das Management von Abfall und Abwasser sowie die Anlagensicherheit. Auch sei der Behälter begutachtet worden, aus dem nach Currenta-Angaben fünf Monate lang unbemerkt rund 1,3 Millionen Liter zurückgehaltene Flüssigkeiten von den Löscharbeiten nach der Explosion abgeflossen seien. Diese Überprüfung sei ein weiterer Baustein, um die lückenlose und zügige Aufklärung voranzutreiben, teilte NRW-Umweltministerin Heinen-Esser mit. Über die Ergebnisse ihrer Untersuchungen will die Bezirksregierung nach eigenen Angaben schnellstmöglich informieren.