
Rhein-Erft: Trotz Corona ist REVG zufrieden
Wochenlang Lockdown, Distanz-Unterricht und Home-Office – die Folgen der Corona-Pandemie machen sich auch im Jahresbericht der Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft bemerkbar. Die REVG hat 2020 insgesamt drei Millionen Euro weniger eingenommen.
Veröffentlicht: Donnerstag, 17.06.2021 14:42
Hauptgrund sind die Ticketverläufe. Unter dem Strich hat die REVG im vergangenen Jahr 7,5 Prozent weniger Fahrkarten verkauft als 2019. Dazu sind weitere Ausgaben gekommen, wie etwa der Einbau von Spuckschutzscheiben in allen Bussen und der Einsatz von zusätzlichen Fahrzeugen im Schulbusverkehr. Den größten Teil der Einnahmeverluste und der zusätzlichen Kosten konnte die REVG aber durch den Rettungsschirm ausgleichen.
Zufriedene Fahrgäste
Die Fahrgäste der Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft sind offenbar zufrieden, Im Kundenbarometer haben sie laut REVG gute Noten vergeben. Das Kundenbarometer wird alle zwei Jahre erstellt. Nach eigenen Angaben konnte sich die REVG im Vergleich zur letzten Befragung in vielen Bereichen verbessern und liegt zum ersten Mal über dem VRS-Durchschnitt. Gute Noten hat es in erster Linie für die Bereiche Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit, Freundlichkeit der Fahrer sowie für die Sauberkeit und Bequemlichkeit der Busse gegeben. Nachholbedarf gibt es laut dem Kundenbarometer in den Bereichen Taktzeiten und bessere Anschlüsse in den Bahnhöfen. Diese Schwachstellen will die REVG in diesem Jahr in Angriff nehmen und setzt dabei auf die Unterstützung der Politik. Weitere Zukunftsthemen sind der On-Demand-Verkehr, ein Fahrradverleihsystem und die Umstellung der Fahrzeugflotte. Sie soll bis 2030 emissionsfrei werden.