
Rhein-Erft: Tiere leiden unter Lockdown
Soziale Kontakte und ein bisschen Normalität – auch für Hunde sind das wichtige Dinge, sagt Beate Schultz. Sie ist die „Hundetante“ aus Wesseling und betreut Hunde und Katzen wenn Herrchen und Frauchen im Urlaub oder bei der Arbeit sind.
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Dass so viele Hundebesitzer ihre Tiere seit Corona nicht mehr von den Hundetagesstätten betreuen lassen, sieht sie kritisch. Denn die Tiere lernen dort auch was sie dürfen und was nicht. Viele Hundeschulen- und Pensionsbetreiber befürchten, dass die Hunde Entwicklungsschäden davontragen könnten. Ähnlich sieht das auch Meike Stein, Betreiberin der Pension „Rheinrudel“. Sie sagt, dass die Tiere nicht gut damit klarkommen, wenn ihr Alltag durch Homeoffice und Homeschooling so durcheinandergebracht wird. Wer also einen Hund zuhause hat und ihn nicht mehr wie vor der Pandemie in die Hundetagesstätte bringt, sollte das nochmal überdenken, so Meike Stein weiter. Damit helfe man nicht nur seinem Hund sondern auch den Pensionen die Krise zu überstehen.