
Rhein-Erft: Tankkosten bereiten einigen Tafeln Sorgen
Die hohen Spritpreise reißen auch bei vielen Tafeln an Rhein und Erft ein großes Loch ins Budget. Die Tafeln in Bedburg und Wesseling etwa holen teils täglich Ware ab und verbrauchen entsprechend Kraftstoff. Bis jetzt schaffe man das noch, aber es werde von Tag zu Tag schwieriger. Auch bei der Frechener Tafel manchen sich die gestiegenen Kraftstoffpreise deutlich bemerkbar.
Veröffentlicht: Montag, 21.03.2022 07:13
Das Fahrzeug sei ebenfalls täglich mehrere Stunden unterwegs. Bisher können die Kosten noch aufgefangen werden. Man prüfe allerdings, ob einzelne Lebensmittelhändler künftig noch so oft angefahren werden können wie bisher. Die Kerpener Tafel muss ebenfalls tief in die Tasche greifen um die Touren aufrecht zu halten. Bis jetzt gelänge es ganz gut – dank vieler Geldspenden. Die Arbeit der Tafeln in Brühl, Erftstadt und Elsdorf ist durch die hohen Spritpreise noch nicht eingeschränkt. Die Elsdorfer Tafel hatte sich mit Beginn der Corona-Krise umgestellt und holt keine Ware mehr in Geschäften ab. Deshalb seien die Mehrkosten noch nicht so stark zu spüren wie bei anderen Tafeln, heißt es.