
Rhein-Erft: Tafeln stoßen an ihre Limits
Weil die Lebensmittelspenden abnehmen und sich gleichzeitig mehr Bedürftige melden, stoßen viele Tafeln bei uns im Kreis allmählich an ihre Limits. In Oberaußem gibt es beispielsweise schon einen Aufnahmestopp, die Tafel verweist die Bedürftigen stattdessen an die Ausgabe in Zieverich.
Veröffentlicht: Mittwoch, 16.11.2022 05:20
Hürther Tafel nimmt vorerst keine Geflüchteten mehr auf
Die Tafel in Hürth geht einen anderen Weg und nimmt nach eigenen Angaben vorerst keine Geflüchteten mehr auf. Für Hürther Bürger gebe es aber noch einige wenige Restplätze. Man wolle so noch einen Puffer für Menschen freihalten, die in Hürth gemeldet sind und sich jetzt aufgrund der steigenden Energiepreise immer weniger leisten können. Möglicherweise kann die Hürther Tafel aber im neuen Jahr wieder Geflüchtete aufnehmen, sagt der Vorsitzende. Hintergrund der geringeren Lebensmittelspenden ist laut den Tafeln im Kreis, dass die Supermärkte teilweise knapper kalkulieren oder vom Verfall bedrohte Lebensmittel günstiger verkaufen. Somit bleibe am Ende weniger übrig, das die Tafeln dann verteilen können.